Dortmund und seine Einwohner

DortmundMit mehr als 580.000 Einwohnern ist die Stadt Dortmund eine der größten Metropolen in Nordrhein Westfalen inmitten des Ruhrgebiets. In alten Dokumenten wird die Stadt bereits im Jahr 880 unter dem Namen "Thotmanni" genannt, geschichtlich überliefert ist aber die Erteilung der Marktrechte im Jahr 990. Die Römer nannten die Stadt später "Tremonia". Durch die karolingische Reichshofsgründung war Dortmund eine wichtige Reichs- und Hansestadt. Was die Religionszugehörigkeit der Bevölkerung anbelangt, so ist heute ungefähr ein Drittel katholisch, ein weiteres Drittel ist protestantisch und ca. 25% sind konfessionslos. Der mathematische Rest verteilt sich auf die Zugehörigkeit anderer Konfessionen, wie das Judentum und der Islam.

Dortmund und seine interessanten Sehenswürdigkeiten

Bereits bei der Einfahrt in den Dortmunder Hauptbahnhof wird der Besucher konfrontiert durch ein großes rotes Backsteingebäude mit einem riesigen "U" auf dem Dach. Es ist das alte ehemalige Kellergebäude der nicht mehr existierenden Unionbrauerei. Heute befindet sich hier das "Zentrum für Kultur und Kreativität". Lässt man den Blick ein wenig schweifen, sieht man den "Florianturm". Dieser mehr als 200 Meter hohe Fernsehturm befindet sich im "Westfalenpark", dem Gelände der Bundesgartenschau im Jahr 1959 am südlichen Stadtrand.

Weitere Sehenswürdikeiten in Dortmund

Taxi DortmundBegibt man sich über einen Treppenaufstieg in die etwas höher gelegene City von Dortmund, fällt beim Besteigen der Treppe der Blick unweigerlich auf die "Petrikirche", eine gotische Basilika aus dem 14. Jahrhundert. Geht man nun die Fußgängerzone, den sogenannten "Westenhellweg" entlang in östliche Richtung, kommt man sehr schnell zum Reinoldiplatz. Der heilige Reinoldus gilt als Schutzpatron der Stadt Dortmund. Der Platz wird eingerahmt durch zwei Kirchen. Auf der linken Seite befindet sich die gleichnamige "Reinoldikirche" mit ihrem Zwiebelturm. Es ist die protestantische Hauptkirche, erbaut im 13. Jahrhundert in dieser Stadt. Am Eingangsportal befindet sich als Hinterlassenschaft aus dem zweiten Weltkrieg eine Kirchenglocke mit sichtbarem Schussloch als Mahnmal.